• 12
  • Apr
  • 2017

Der Preis der Ungleichheit

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Ob es nun mal aus dem obli­ga­to­ri­schen Armuts­be­richt klar her­vor­geht oder nur zwi­schen den Zei­len zu lesen ist - Die sozia­le Ungleich­heit in Deutsch­land wächst, ohne dass dies als Kar­di­nal­pro­blem der Gesell­schaft wahr­zu­neh­men oder gar zu bekämp­fen scheint. Nicht die sta­tis­ti­schen Daten, son­dern der poli­ti­scher Wil­le und Mut zur Umset­zung sind gefragt! Denn, die Spal­tung der Gesell­schaft, die durch die wach­sen­de Ungleich­heit auf­kommt, ist die Bedro­hung unse­rer Zukunft.

Dazu ein lesens­wer­ter Bericht in der Zeit Online heu­te: Armuts­be­richt: Zen­siert und geschönt Davon ein Auszug:

Die zer­ris­se­ne Repu­blik bie­tet rech­ten Popu­lis­ten einen güns­ti­gen Nähr­bo­den. Sie haben es leicht, natio­na­le Nest­wär­me als Ersatz für sozia­le Käl­te und klein­bür­ger­li­che Exis­tenz­sor­gen anzubieten.
Trotz zahl­lo­ser Sta­tis­ti­ken und infor­ma­ti­ver Schau­bil­der ent­täuscht der fünf­te Armuts- und Reich­tums­be­richt all jene, die von ihm Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für die Regie­rungs­ar­beit erwar­tet hat­ten. Denn er doku­men­tiert, dass die sozia­le Ungleich­heit in Deutsch­land wächst, ohne dass die Ent­schei­dungs­trä­ger des Staa­tes dies als Kar­di­nal­pro­blem der Gesell­schaft wahr­zu­neh­men oder zu bekämp­fen bereit sind.”

 

  • 29
  • Sep
  • 2016

Die Nullzins-Politik im Sinne Europas

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Im Rah­men sei­nes Auf­tritts im Deut­schen Bun­des­tag, hat der EZB Chef klar ver­mit­telt, was eigent­lich all­ge­mein ver­ständ­lich sein soll­te. “Das Geld wird sich erst wie­der ver­meh­ren, wenn mehr davon aus­ge­ge­ben wird; wenn die Unter­neh­men und die Haus­hal­te dazu nicht bereit sind, müss­te es der Staat tun. Das wür­de aber ein grund­le­gen­des wirt­schafts­po­li­ti­sches Umden­ken erfordern.”

Da müss­te etwa Wolf­gang Schäub­le einer Locke­rung der euro­päi­schen Sta­bi­li­täts­re­geln zustim­men und die Staats­aus­ga­ben kräf­tig nach oben fah­ren. Schließ­lich sitzt er auf einem mil­li­ar­den­schwe­ren Über­schuss, der laut EU genau­so, wie Schul­den, abge­baut wer­den und der Nach­fra­ge in der Euro­zo­ne die­nen soll­te. Auf die­se Wei­se könn­te es tat­säch­lich gelin­gen, die Nied­rig­zins­pha­se zu über­win­den. Das will aber weder Schäub­le, noch will es eine Mehr­heit der Bevöl­ke­rung der Län­der, die von der Kri­se nicht so schlimm, wie der Süden betrof­fen sind. Nennt man das etwa EU á la car­te oder so?

  • 29
  • Sep
  • 2016

Hauptsache die Balkanroute ist zu…

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Das Flücht­lings­ab­kom­men zwi­schen der EU und der Tür­kei sieht vor, dass die vor allem aus Syri­en stam­men­den Migran­ten mög­lichst auf den Inseln unter­ge­bracht wer­den, um sie an einer eigen­stän­di­gen Wei­ter­rei­se zu hin­dern. Für jeden ille­gal ein­ge­reis­ten Syrer, den die Tür­kei zurück­nimmt, nimmt die EU einen syri­schen Flücht­ling auf lega­lem Weg auf.  Aller­dings sieht die Rea­li­tät anders aus. Seit Sep­tem­ber 2015 sei­en nur rund 3.500 der ver­ein­bar­ten 65.000 Flücht­lin­ge ver­teilt wor­den. Zugleich kom­men immer neue Flücht­lin­ge auf den Inseln an.

Es könn­ten im Moment 7.000 Flücht­lin­ge sofort aus Grie­chen­land auf ande­re EU-Staa­ten umver­teilt wer­den, alle For­ma­li­tä­ten dafür sind erfüllt.” Sag­te Vize­au­ßen­mi­nis­ter Xyda­kis und gab den EU-Staa­ten eine Mit­schuld an der Gewalt in den Camps auf Les­bos. Das sind gewis­ser­ma­ßen, die Fol­gen einer feh­len­den Umver­tei­lung von Flücht­lin­gen auf alle Mit­glied­staa­ten und der man­geln­den Unter­stüt­zung durch die EU-Länder

Der gro­ße euro­päi­sche Geist von Soli­da­ri­tät etc. bleibt hin­ter den taucht immer wie­der auf, Haupt­sa­che die Bal­kan­rou­te ist erst­mal zu…

  • 23
  • May
  • 2020
@Twitter: Why Merkel had to move https://lostineu.eu/?p=66876  via @lostineu Why Merkel had to move https://lostineu.eu/?p=66876  via @lostineu
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  • Josip Juratovic, MdB
    „Europa ist mehr als Euro-Rettung!“ heißt ein Artikel von mir, kürzlich veröffentlicht in der Berliner Republik. In den Zeiten der Eurokrise ist es wichtig, sich zu erinnern, dass wir Europäer nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern vor allem eine Wertegemeinschaft sind.Und dieses Gefühl einer gelebten Wertegemeinschaft muss gepflegt werden und den Gegenpol bilden zu den Schwierigkeiten, die uns derzeit die Wirtschaftskrise auferlegt. Wir müssen aber auch für mehr soziale Sicherheit und gute Beschäftigung sorgen, damit die Europäische Union weiterhin eine Erfolgsgeschichte bleiben kann.
    13 December 2012
  • Katharina Stemberger & Fabian Eder
    Veranstaltungen wie die Eure sind von unschätzbarem Wert, weil sie uns zusammenbringen und die Gesprächskultur fördern, das Interesse aneinander stärken und zum gegenseitigen Verstehen beitragen. Neben der Freude über die vielen Besucher und die angeregten Gespräche, die uns gezeigt haben, dass es ein Europa der Menschen keine Utopie ist, haben wir vor allem die Erkenntnis mit nach Hause genommen, dass man unterschiedliche Standpunkte und Meinungen nicht als einander auszuschließende Hindernisse fürchten muss, sondern vielmehr als bereichernde Vielfalt sehen darf. Dafür wollen wir ganz herzlich „Danke“ sagen und wünschen Euch noch viele solcher Veranstaltungen und Diskussionen!
    19 November 2012
  • Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär
    Eine konstruktive Gesprächskultur zwischen Deutschland und Griechenland entwickelt sich. Wer einen Beitrag leisten kann, soll dies tun. Es ist im Sinne eines Europas des Miteinanders - eines stabilen Europas mit vielen Chancen für seine Menschen. Das Kleine, was du tust ist viel - hat Albert Schweitzer gesagt.
    29 October 2012
  • Anni Podimata, Vice-President of the European Parliament
    Η αλλαγή του κλίματος για την πατρίδα μας στη Γερμανία είναι πραγματικά το ζητούμενο και σας συγχαίρω για την πρωτοβουλία σας να προβάλλετε το συγκεκριμένο ντοκιμαντέρ για την "άλλη", τη δημιουργική, πλευρά της Ελλάδας.
    29 October 2012
Your Shout

Die Initiative

Wenn wir was wollen, dann die Menschen wach­rütteln, die hinter die Dinge sehen möchten. Respekt und Würde im zwischen­mensch­lichen Mit­einander stärken und eine darauf basier­ende Diskussions­kultur anregen. Denn Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt.