Nachricht
  • 22
  • Nov
  • 2012
Diskussionskultur // gesellschaftlicher Zusammenhalt //

Die Menschen wachrütteln und eine Diskussionskultur anregen

Ob im Pri­vat­le­ben oder im Beruf, Span­nun­gen ent­ste­hen, weil wir alle häu­fig über­ein­an­der, statt mehr mit­ein­an­der spre­chen. Auch zwi­schen Staa­ten und Völ­kern wird mehr über­ein­an­der statt mit­ein­an­der gere­det. Genau daran wol­len wir mit der Initia­tive anset­zen – und für Wert­schät­zung, statt Miss­ach­tung, um Soli­da­ri­tät statt Mob­bing wer­ben. Der Erfolg der Ver­an­stal­tung, die mehr als 200 Teil­neh­mer, sind ein Indiz dafür, dass die Men­schen wach­ge­rüt­telt wer­den kön­nen und sich für gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt zu begeis­tern lassen.

Wir leben in einer kon­sum­ge­präg­ten Gesell­schaft, in der das Han­deln aus eige­nem Antrieb zum Ankli­cken von Men­ü­befeh­len und zum Abru­fen von vor­ge­fer­tig­ten Auto­ma­tis­men dege­ne­riert ist. Wir ver­tei­di­gen nör­gelnd den Sta­tus Quo, anstatt uns neuen Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len. Wenn wir ler­nen, etwas mehr zwi­schen den Zei­len zu ver­ste­hen, kom­men wir weg von der Schwarz-weiß Male­rei. Meis­tens sind die gro­ßen Dinge, die gro­ßen Ver­än­de­run­gen nicht soweit weg, wie man meint. Zivil­cou­rage, Tole­ranz und Wert­schät­zung sind täg­lich unter uns, im täg­li­chen Miteinander.

 

Auch wenn wir die Pro­bleme der Krise nicht lösen kön­nen – das Bewusst­sein schär­fen kön­nen wir, und das ist eine Menge. Das Bewusst­sein und den Blick fokus­sie­ren auf gemein­same Werte. Das ist die Basis, um eine Dis­kus­si­ons­kul­tur in Europa anzu­re­gen. Machen Sie mit und tei­len nach­ste­hend Ihre Sicht mit.

Kommentare
  • 22
  • Nov
  • 2018
@Twitter: https://www.facebook.com/1265410033/posts/10217322608558294/ … https://www.facebook.com/1265410033/posts/10217322608558294/ …
Youtube Kanal

  • Josip Juratovic, MdB
    „Europa ist mehr als Euro-Rettung!“ heißt ein Artikel von mir, kürzlich veröffentlicht in der Berliner Republik. In den Zeiten der Eurokrise ist es wichtig, sich zu erinnern, dass wir Europäer nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern vor allem eine Wertegemeinschaft sind.Und dieses Gefühl einer gelebten Wertegemeinschaft muss gepflegt werden und den Gegenpol bilden zu den Schwierigkeiten, die uns derzeit die Wirtschaftskrise auferlegt. Wir müssen aber auch für mehr soziale Sicherheit und gute Beschäftigung sorgen, damit die Europäische Union weiterhin eine Erfolgsgeschichte bleiben kann.
    13 December 2012
  • Katharina Stemberger & Fabian Eder
    Veranstaltungen wie die Eure sind von unschätzbarem Wert, weil sie uns zusammenbringen und die Gesprächskultur fördern, das Interesse aneinander stärken und zum gegenseitigen Verstehen beitragen. Neben der Freude über die vielen Besucher und die angeregten Gespräche, die uns gezeigt haben, dass es ein Europa der Menschen keine Utopie ist, haben wir vor allem die Erkenntnis mit nach Hause genommen, dass man unterschiedliche Standpunkte und Meinungen nicht als einander auszuschließende Hindernisse fürchten muss, sondern vielmehr als bereichernde Vielfalt sehen darf. Dafür wollen wir ganz herzlich „Danke“ sagen und wünschen Euch noch viele solcher Veranstaltungen und Diskussionen!
    19 November 2012
  • Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär
    Eine konstruktive Gesprächskultur zwischen Deutschland und Griechenland entwickelt sich. Wer einen Beitrag leisten kann, soll dies tun. Es ist im Sinne eines Europas des Miteinanders - eines stabilen Europas mit vielen Chancen für seine Menschen. Das Kleine, was du tust ist viel - hat Albert Schweitzer gesagt.
    29 October 2012
  • Anni Podimata, Vice-President of the European Parliament
    Η αλλαγή του κλίματος για την πατρίδα μας στη Γερμανία είναι πραγματικά το ζητούμενο και σας συγχαίρω για την πρωτοβουλία σας να προβάλλετε το συγκεκριμένο ντοκιμαντέρ για την "άλλη", τη δημιουργική, πλευρά της Ελλάδας.
    29 October 2012
Your Shout

Die Initiative

Wenn wir was wol­len, dann die Men­schen wach­rütteln, die hin­ter die Dinge sehen möch­ten. Respekt und Würde im zwischen­mensch­lichen Mit­einander stär­ken und eine dar­auf basier­ende Diskussions­kultur anre­gen. Denn Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt.