Nachricht
  • 29
  • Sep
  • 2016

Die Nullzins-Politik im Sinne Europas

Im Rah­men sei­nes Auf­tritts im Deut­schen Bun­des­tag, hat der EZB Chef klar ver­mit­telt, was eigent­lich all­ge­mein ver­ständ­lich sein sollte. “Das Geld wird sich erst wie­der ver­meh­ren, wenn mehr davon aus­ge­ge­ben wird; wenn die Unter­neh­men und die Haus­halte dazu nicht bereit sind, müsste es der Staat tun. Das würde aber ein grund­le­gen­des wirt­schafts­po­li­ti­sches Umden­ken erfordern.”

Da müsste etwa Wolf­gang Schäu­ble einer Locke­rung der euro­päi­schen Sta­bi­li­täts­re­geln zustim­men und die Staats­aus­ga­ben kräf­tig nach oben fah­ren. Schließ­lich sitzt er auf einem mil­li­ar­den­schwe­ren Über­schuss, der laut EU genauso, wie Schul­den, abge­baut wer­den und der Nach­frage in der Euro­zone die­nen sollte. Auf diese Weise könnte es tat­säch­lich gelin­gen, die Nied­rig­zins­phase zu über­win­den. Das will aber weder Schäu­ble, noch will es eine Mehr­heit der Bevöl­ke­rung der Län­der, die von der Krise nicht so schlimm, wie der Süden betrof­fen sind. Nennt man das etwa EU á la carte oder so?

Kommentare
  • 06
  • Nov
  • 2017
@Twitter: Die Profiteure der Griechenland-Hilfe – Lost in EUrope http://lostineu.eu/die-profiteure-der-griechenland-hilfe/ … via… Die Profiteure der Griechen ...
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  • Josip Juratovic, MdB
    „Europa ist mehr als Euro-Rettung!“ heißt ein Artikel von mir, kürzlich veröffentlicht in der Berliner Republik. In den Zeiten der Eurokrise ist es wichtig, sich zu erinnern, dass wir Europäer nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern vor allem eine Wertegemeinschaft sind.Und dieses Gefühl einer gelebten Wertegemeinschaft muss gepflegt werden und den Gegenpol bilden zu den Schwierigkeiten, die uns derzeit die Wirtschaftskrise auferlegt. Wir müssen aber auch für mehr soziale Sicherheit und gute Beschäftigung sorgen, damit die Europäische Union weiterhin eine Erfolgsgeschichte bleiben kann.
    13 December 2012
  • Katharina Stemberger & Fabian Eder
    Veranstaltungen wie die Eure sind von unschätzbarem Wert, weil sie uns zusammenbringen und die Gesprächskultur fördern, das Interesse aneinander stärken und zum gegenseitigen Verstehen beitragen. Neben der Freude über die vielen Besucher und die angeregten Gespräche, die uns gezeigt haben, dass es ein Europa der Menschen keine Utopie ist, haben wir vor allem die Erkenntnis mit nach Hause genommen, dass man unterschiedliche Standpunkte und Meinungen nicht als einander auszuschließende Hindernisse fürchten muss, sondern vielmehr als bereichernde Vielfalt sehen darf. Dafür wollen wir ganz herzlich „Danke“ sagen und wünschen Euch noch viele solcher Veranstaltungen und Diskussionen!
    19 November 2012
  • Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär
    Eine konstruktive Gesprächskultur zwischen Deutschland und Griechenland entwickelt sich. Wer einen Beitrag leisten kann, soll dies tun. Es ist im Sinne eines Europas des Miteinanders - eines stabilen Europas mit vielen Chancen für seine Menschen. Das Kleine, was du tust ist viel - hat Albert Schweitzer gesagt.
    29 October 2012
  • Anni Podimata, Vice-President of the European Parliament
    Η αλλαγή του κλίματος για την πατρίδα μας στη Γερμανία είναι πραγματικά το ζητούμενο και σας συγχαίρω για την πρωτοβουλία σας να προβάλλετε το συγκεκριμένο ντοκιμαντέρ για την "άλλη", τη δημιουργική, πλευρά της Ελλάδας.
    29 October 2012
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Wenn wir was wol­len, dann die Men­schen wach­rütteln, die hin­ter die Dinge sehen möch­ten. Respekt und Würde im zwischen­mensch­lichen Mit­einander stär­ken und eine dar­auf basier­ende Diskussions­kultur anre­gen. Denn Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt.