Nachricht
  • 25
  • Mai
  • 2016

Was Angst und Ignoranz bewirken…

Auch wenn rund 31.000 Stim­men Öster­reich den offen­sicht­li­chen Rechts­ruck an der Spitze erspart haben, was die Wahl gezeigt hat, wie sich die Stim­mung in einem euro­päi­schen Land radi­ka­li­sie­ren kann, sollte sehr zum Nach­den­ken anre­gen. Und bitte, das betrifft nicht nur Öster­reich, oder sind mitt­ler­weile Orban und Co. Ver­ges­sen wor­den? Europa hat sich in der Flücht­lings­frage sehr arm­se­lig gezeigt. Die eta­blier­ten Volks­par­teien haben den Rechts­po­pu­lis­ten die Bühne über­las­sen. Und wenn sie gemerkt haben, es könnte sich auf die Wahl­er­geb­nisse schlecht aus­wir­ken, sind sie “umge­fal­len” und haben ver­sucht, ihre Poli­tik anzu­pas­sen. Aber gerade das wirkt sich wie ein Kata­ly­sa­tor aus, wenn die Men­schen Angst haben, dann bitte nicht igno­rie­ren, son­dern erklä­ren, dann füh­len die sich wie­der “dabei zu sein”.
Die sonst immer zu Fest­re­den geprie­se­nen gro­ßen Werte, sind an dem Pro­blem geschei­tert. Wieso ist „auf der Flucht sein“ ein Ver­bre­chen, was heißt es „Ille­gale“; wer ist lega­ler auf die­ser Welt? An der Flücht­lings­frage hat sich Europa zu natio­na­len Staa­ten­be­stand­tei­len zurück gewan­delt und über­lässt nach der Grenz­schlie­ßung das Pro­blem ande­ren, die selbst in einer tie­fen Wirt­schafts­krise ste­cken. Ist das Europa, wie wir uns es als Bür­ger Euro­pas vor­ge­stellt haben, wohl kaum.
Was Angst und Igno­ranz zusam­men bewir­ken brau­chen wir nur 60 Jahre zurück zu schauen…

Kommentare
  • 31
  • Oct
  • 2018
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  • Josip Juratovic, MdB
    „Europa ist mehr als Euro-Rettung!“ heißt ein Artikel von mir, kürzlich veröffentlicht in der Berliner Republik. In den Zeiten der Eurokrise ist es wichtig, sich zu erinnern, dass wir Europäer nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sondern vor allem eine Wertegemeinschaft sind.Und dieses Gefühl einer gelebten Wertegemeinschaft muss gepflegt werden und den Gegenpol bilden zu den Schwierigkeiten, die uns derzeit die Wirtschaftskrise auferlegt. Wir müssen aber auch für mehr soziale Sicherheit und gute Beschäftigung sorgen, damit die Europäische Union weiterhin eine Erfolgsgeschichte bleiben kann.
    13 December 2012
  • Katharina Stemberger & Fabian Eder
    Veranstaltungen wie die Eure sind von unschätzbarem Wert, weil sie uns zusammenbringen und die Gesprächskultur fördern, das Interesse aneinander stärken und zum gegenseitigen Verstehen beitragen. Neben der Freude über die vielen Besucher und die angeregten Gespräche, die uns gezeigt haben, dass es ein Europa der Menschen keine Utopie ist, haben wir vor allem die Erkenntnis mit nach Hause genommen, dass man unterschiedliche Standpunkte und Meinungen nicht als einander auszuschließende Hindernisse fürchten muss, sondern vielmehr als bereichernde Vielfalt sehen darf. Dafür wollen wir ganz herzlich „Danke“ sagen und wünschen Euch noch viele solcher Veranstaltungen und Diskussionen!
    19 November 2012
  • Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär
    Eine konstruktive Gesprächskultur zwischen Deutschland und Griechenland entwickelt sich. Wer einen Beitrag leisten kann, soll dies tun. Es ist im Sinne eines Europas des Miteinanders - eines stabilen Europas mit vielen Chancen für seine Menschen. Das Kleine, was du tust ist viel - hat Albert Schweitzer gesagt.
    29 October 2012
  • Anni Podimata, Vice-President of the European Parliament
    Η αλλαγή του κλίματος για την πατρίδα μας στη Γερμανία είναι πραγματικά το ζητούμενο και σας συγχαίρω για την πρωτοβουλία σας να προβάλλετε το συγκεκριμένο ντοκιμαντέρ για την "άλλη", τη δημιουργική, πλευρά της Ελλάδας.
    29 October 2012
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Die Initiative

Wenn wir was wol­len, dann die Men­schen wach­rütteln, die hin­ter die Dinge sehen möch­ten. Respekt und Würde im zwischen­mensch­lichen Mit­einander stär­ken und eine dar­auf basier­ende Diskussions­kultur anre­gen. Denn Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt.